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Im Rahmen einer Anbaumaßnahme für eine Garage
und ein Jugendzimmer war ursprünglich eine Glaspyramide als
Bindeglied zwischen dem 2-geschossigen Hauptgebäude und dem
schon bestehenden 1-geschossigen Anbau geplant. Aufgrund weiterer
Überlegungen wurde beschlossen, die Pyramide von dem Künstlerehepaar
Heinze gestalten zu lassen. Es entstand ein keramisches Zelt, das
sich über das Gebäude wölbt. Der Begriff Traumhaus
war geboren. Es gelang eine Konstruktion aus Metall, Putzträgerplatten,
Keramik und Klebstoff zu finden. In monatelanger Vorarbeit wurde
vom Künstlerehepaar Heinze Keramik gebrannt, Keramikfliesen
gebrochen und auf Trägerplatten aufgeklebt. Fabeltiere in unterschiedlichen
Farben und Formen beleben die Flächen. Der Höhepunkt der
künstlerischen Arbeit ist die Kuppel. Ein großer Betonkern
belegt mit keramischen Mosaiken. Tagsüber sorgt die glänzende
Oberfläche für ein abwechslungsreiches Farbenspiel, nachts
sorgen Lichtstrahler für ein mystisches Erscheinungsbild.
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