Technisches Merkblatt

EC1 Plus

Lösemittelfreie (GISCODE RE30 nach TRGS 610) und wasserfreie, dünnflüssige Epoxidharzgrundierung aus zwei Komponenten zum Vorbehandeln von saugfähigen und nicht saugfähigen Untergründen vor Spachtel- und Verlegearbeiten. Okapox SPG kann als Feuchtigkeitssperre1) zum Absperren von Restfeuchtigkeit aus zementären Untergründen (vor der Verlegung elastischer/textiler Beläge und Parkett) sowie als Bindemittel zum Herstellen von Epoxidharzmörteln verwendet werden.

Der Untergrund muss nach der VOB Teil C, DIN 18 352, DIN 18 356, DIN 18 365, DIN 18 332, DIN 18 333 sowie dem Stand der Technik geprüft und verlegereif sein. Untergründe gemäß aktuellem Merkblatt BEB "Beurteilen und Vorbereiten von Untergründen" bzw. Merkblatt TKB-8 vorbehandeln.

Sicherungsring am oberen Gebinde des Doppelstockblechgebindes im Bereich der Sollbruchstelle (Oval-Lochstanzung) mit einer Beißzange nach außen und unten ziehen, so dass dieser an der Sollbruchstelle aufreißt (siehe Infoflyer). Die Härterflüssigkeit Komponente B vollständig in das Gebinde zur Harzkomponente A umfüllen. Die beiden Komponenten mit einem elektrischen Rührgerät intensiv mischen bis die Mischung schlierenfrei ist. Anschließend umtopfen und nochmals gründlich homogen mischen.


Als Grundierung:
Okapox SPG mit der Lammfellrolle gleichmäßig auf den Untergrund auftragen. Anschließend innerhalb der Nassphase mit feuergetrocknetem Quarzsand (Körnung 0,6-1,2 mm) abstreuen oder unmittelbar nach Durchhärtung (innerhalb von 48 Stunden) Okatmos® EG 20, Okatmos® UG 30 oder Okatmos® DSG als Haftvermittler pur auftragen.

Als Feuchtigkeitssperre1):
Okapox SPG ist als Feuchtigkeitssperre1) zum Absperren von Restfeuchtigkeit bis max. 7,0 Gew-% bei Betonuntergründen sowie 5,0 CM-% bei Zementestrichen geeignet. 1. Auftrag Okapox SPG mit der Lammfellwalze gleichmäßig auftragen. Nach Aushärtung der Grundierung (ca. 12 Stunden) erfolgt der 2. Auftrag im Kreuzgang ebenfalls mit Okapox SPG. Anschließend die Fläche im Überschuss mit Quarzsand der Körnung 0,6-1,2 mm abstreuen (Quarzsandverbrauch ca. 2,5 kg/m²) oder unmittelbar nach Durchhärtung (innerhalb von 48 Stunden) Okatmos® EG 20, Okatmos® UG 30 oder Okatmos® DSG als Haftvermittler pur auftragen.
Beim Einsatz als Epoxidharzmörtel Okapox SPG homogen anmischen und je kg Okapox SPG bis zu 6 kg Quarzsand (Körnung 0,6-1,2 mm) zumischen.

Als Grundierung zum Schutz feuchtigkeitsempfindlicher Untergründe:

wie z.B. bei Calciumsulfatestrichen einen Auftrag von Okapox SPG vornehmen und nach Durchhärtung (innerhalb von 48 Stunden) Okatmos® EG 20, Okatmos® UG 30 oder Okatmos® DSG als Haftvermittler pur auftragen.

Farbe

gelblich, transparent

Anwendungsgebiet

innen und außen

Dichte

1,10 g/cm³

Verarbeitungstemperatur

+15 °C bis +25 °C (Untergrund)

≤ 75 % rel. Luftfeuchtigkeit

Temperaturbeständigkeit

-20 °C bis +60 °C

Mischungsverhältnis

7,3 kg Komponente A / 2,7 kg Komponente B

Verbrauch Quarzsand

ca. 2,5 kg/m² (Körnung 0,6-1,2 mm)

Verarbeitungszeit*

ca. 30 - 40 Minuten

Fußbodenheizung

geeignet

Durchhärtezeit*

nach ca. 7 Tagen

Begehbar* / Belegbar*

nach ca. 12 Stunden

GISCODE

RE 30

EMICODE®

EC 1Plus nach GEV

Lagerung

trocken lagern, ca. 12 Monate lagerfähig
günstige Lagerungstemperatur: +10°C bis +20°C
EG-Sicherheitsdatenblatt beachten

* 

Bei +20°C und 65 % rel. Luftfeuchtigkeit.
Höhere Temperaturen verkürzen, niedrigere Temperaturen verlängern diese Werte entsprechend.

Nur für gewerbliche Endverbraucher.

Verarbeitungshinweis:

Nach dem Mischen/Anrühren der beiden Komponenten muss das Gebinde zwingend umgetopf und nochmals gründlich homogen gemischt werden.

als Grundierung:ca. 200-300 g/m²
als Feuchtigkeitssperre1):mindestens 500 g/m²

Werkzeug umgehend mit Lösemittel, z.B. Spiritus reinigen.

BeschreibungArtikelnummerEAN
10 kg Kombigebinde / Palettierung 30 x 10 kg604564015705604565

Die vorstehenden Angaben, insbesondere Vorschläge für die Verarbeitung und Verwendung unserer Produkte, beruhen auf unseren Kenntnissen und Erfahrungen. Wegen der unterschiedlichen Materialien und der außerhalb unseres Einflussbereichs liegenden Arbeitsbedingungen empfehlen wir in jedem Falle ausreichende Eigenversuche, um die Eignung unserer Produkte für die beabsichtigten Verfahren und Verarbeitungszwecke sicherzustellen. Eine Haftung kann weder aus diesen Hinweisen noch einer mündlichen Beratung begründet werden, es sei denn, dass uns insoweit Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt. Mit dem Erscheinen dieses Technischen Merkblatts verlieren alle vorherigen Ausgaben ihre Gültigkeit.


Stand: 15.06.2023/ag