Technisches Merkblatt

CE ServoStar 3000 Flex weiß
Okalift SC-Pikto
EC1_neu

Standfester, flexibler und kunststoffvergüteter weißer zementärer Dünnbettmörtel nach EN 12 004 C2 TE-S1 zum Verlegen von keramischen Fliesen und Platten, Feinsteinzeug, Porzellan- und Glasmosaik, Klinker-, Ziegelfliesen und nicht verfärbungs- und verformungsanfälligen Naturwerksteinbelägen im Innen- und Außenbereich auf tragfähigen Untergründen wie z.B. Ortbeton (mind. 6 Monate alt), Gipsfaserplatten, Gipskartonplatten, Heizestriche (entsprechende Normen und Merkblätter beachten), Gussasphalt, Porenbeton sowie Balkone und Terrassen.
Durch Zugabe von 10% Okamul DZ 18 (2,5 Kg Okamul DZ 18 je 25 Kg Pulver, bzw. 2 Raumteile Wasser und 1 Raumteil Okamul DZ 18) auch zum Verlegen von Glasmosaik im Unterwasserbereich und Außenbereich geeignet.

Erfüllt die "Richtlinie für Flexmörtel", Ausgabe Juni 2001

In Produktkombination mit unten aufgeführten Abdichtungsprodukten liegen „Allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse“ der Amtlichen Materialprüfanstalt Braunschweig vor:

  • Servoflex DMS 1K Plus SuperTec

Der Untergrund muss belegreif, sauber und tragfähig sein. Bei Verlegung auf noch schwindenden Untergründen die Feldgröße durch Anordnung von Bewegungsfugen begrenzen. Altbeläge mit einem alkalischen Reiniger reinigen. Im Innenbereich saugfähige Untergründe mit Okatmos® DSG, Okatmos® GG, Okamul SP oder Okatmos® UG 30 vorstreichen. Bei erforderlichen Schichtdicken über 5 mm auf Calciumsulfatestrichen mit Okatmos® DSG oder Okapox GF grundieren. Nicht saugfähige Untergründe mit Okatmos® DSG oder Okatmos® UG 30 vorstreichen.

Im Außenbereich mit Okatmos® UG 30 grundieren. Auf mit alkalischem Grundreiniger gereinigten und mit Okatmos® UG 30 grundierten Altbelägen im Außenbereich immer in Verbindung mit einer Abdichtung im Verbund, z.B. Servoflex DMS 1K-schnell SuperTec oder Servoflex DMS 1K Plus SuperTec, arbeiten.

ServoStar® 3000 Flex mit sauberem Wasser klumpenfrei anrühren. Nach ca. 5 Minuten Reifezeit nochmals umrühren. Falls erforderlich, Mörtelviskosität durch geringes Verändern der Wasserzugabe einstellen. Zunächst mit der glatten Seite der Kammspachtel eine Kontaktschicht aufziehen. Anschließend mit der entsprechenden Kammspachtel (siehe Tabelle) ServoStar® 3000 Flex auf den Untergrund aufziehen und Keramikfliesen bzw. die auf der Rückseite vollflächig abgespachtelten Naturwerksteinplatten innerhalb der Einlegezeit in das feuchte Kleberbett einschieben und andrücken. Je nach Saugfähigkeit des Untergrundes/Belags kann noch innerhalb von ca. 25 Minuten korrigiert werden. Naturwerksteinbeläge im kombinierten Verfahren (Buttering-Floating) verlegen.

Farbe

weiß

Anwendungsgebiet

innen und außen**, an Wand und Boden

Auftragsstärke

max. 10 mm (als Ausgleichsschicht)

Verarbeitungstemperatur

+5 °C bis +25 °C (Untergrund)

Temperaturbeständigkeit

-20 °C bis +80 °C

Wasserbedarf

ca. 8,0 Liter / 25 kg Pulver

Reifezeit

ca. 5 Minuten (nochmals umrühren)

Verarbeitungszeit*

ca. 3 Stunden

Einlegezeit*

ca. 30 Minuten

Begehbar* / Verfugbar*

nach ca. 24 Stunden

EMICODE®

EC1 gemäß GEV

GISCODE

ZP 1 - chromatarm nach TRGS 613

Lagerung

Im verschlossenen Originalgebinde ca. 12 Monate, in trockenen Räumen

* 

Bei + 20 °C und 65 % rel. Luftfeuchtigkeit. Höhere Temperaturen verkürzen, niedrigere Temperaturen verlängern diese Werte entsprechend.

** 

Im Außen- und Unterwasserbereich ist eine weitgehend hohlraumfreie Verlegung erforderlich (Buttering-Floating).

Zahntiefe der KammspachtelVerbrauch (Pulver)
3 mm (TKB C3)ca. 1,1 kg/m²
4 mm (TKB C1)ca. 1,4 kg/m²
6 mm (TKB C2)ca. 2,1 kg/m²
8 mm (TKB C4)ca. 2,7 kg/m²
10 mm (TKB C5)ca. 3,4 kg/m²
je mm Schichtdickeca. 1,4 kg/m²

Verbrauch ist abhängig u.a. von der Untergrundbeschaffenheit

Belag und Werkzeug umgehend mit Wasser reinigen.

BeschreibungArtikelnummerEAN
42 x 25 kg Papiersäcke130944015705130941

Die vorstehenden Angaben, insbesondere Vorschläge für die Verarbeitung und Verwendung unserer Produkte, beruhen auf unseren Kenntnissen und Erfahrungen. Wegen der unterschiedlichen Materialien und der außerhalb unseres Einflussbereichs liegenden Arbeitsbedingungen empfehlen wir in jedem Falle ausreichende Eigenversuche, um die Eignung unserer Produkte für die beabsichtigten Verfahren und Verarbeitungszwecke sicherzustellen. Eine Haftung kann weder aus diesen Hinweisen noch einer mündlichen Beratung begründet werden, es sei denn, dass uns insoweit Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt. Mit dem Erscheinen dieses Technischen Merkblatts verlieren alle vorherigen Ausgaben ihre Gültigkeit.


Stand: 03.09.2024/ag